BAM gewinnt weiteres Projekt in Berlin

Mittwoch, 5. Juli 2017

BAM gewinnt weiteres Projekt in Berlin

Zum dritten Mal wurde BAM Deutschland vom selben Auftraggeber mit der Realisierung eines wichtigen Projektes in Berlin betraut. Nach den erfolgreichen Projekten „Bundesministerium für Bildung und Forschung" und dem benachbarten „Futurium" in Berlin, wird BAM nun, in Kooperation mit HOCHTIEF, die künftigen Räumlichkeiten für das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) sanieren und modernisieren.

© Visualisierung moka-studio, Entwurf und Planung KSP Jürgen Engel Architekten Braunschweig

Mit der Vertragsunterzeichnung am 4. Juli 2017 wurden beide Bauunternehmen zu Joint Venture-Partnern mit Anteilen von jeweils 50 Prozent. Diese Partnerschaft wird auch nach Fertigstellung weiter bestehen, da beide Unternehmen das Gebäudeensemble gemeinsam für 25 Jahre betreiben sollen.

Herr Reuss (BImA), Herr Leitschuh (BImA), Herr Schreiber (BAM Deutschland), Herr Coenen (HOCHTIEF PPP Solutions), Dr. Klamert (BAM Deutschland) bei der Vertragsunterzeichnung in Berlin
© BAM Deutschland

Umbau und Nutzung

Das neue Verwaltungsgebäude des Bundesministeriums für Gesundheit wird sich künftig in einem von den zwei denkmalgeschützten Gebäuden befinden. Das andere Gebäude ist für eine allgemeine ministerielle Nutzung vorgesehen. Durch die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten sollen die beiden Bestandsgebäude den heutigen Nutzungsanforderungen und höchsten qualitativen Standards gerecht werden und außerdem den Anforderungen des BNB-Zertifikats entsprechen. Nachhaltige Energiekonzepte sorgen für eine deutliche Steigerung der Gebäudeeffizienz.

Im „Haus 1" werden neue Räumlichkeiten für Büroflächen, ein Besucherzentrum, einen Presse- und Konferenzbereich und eine Cafeteria geschaffen. „Haus 1" wird ausreichend Raum bieten, um die bisher auf verschiedene Standorte in Berlin verteilten Arbeitsplätze des BMG in einem Gebäude zusammenzuführen. „Haus 2" wird nach der Fertigstellung ein großes Konferenzzentrum beherbergen und darüber hinaus verschiedenen ministerialen Nutzern zur Verfügung stehen.

Der Entwurf für die Sanierung wurde vom renommierten Architekturbüro KSP Juergen Engel Architekten in enger Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutzamt erstellt. Das Bundesministerium für Gesundheit wird voraussichtlich 2020 in das sanierte und modernisierte Gebäude einziehen. Die Arbeiten werden noch dieses Jahr beginnen.