Historie der BAM Deutschland AG

BAM Deutschland ist nach der Muttergesellschaft, der Royal BAM Group, benannt. Mancher wird sich nun fragen: Was bedeutet der Name "BAM" eigentlich? Ist es eine Abkürzung und wofür könnte die stehen? Zur Beantwortung dieser Frage empfiehlt sich ein Abstecher in die Geschichte:
Die Wurzeln der Royal BAM Group reichen bis ins Jahr 1869 zurück. Zu diesem Zeitpunkt gründete Adam van der Wal eine Zimmerei im niederländischen Groot-Ammers. 1927 wurde der Familienbetrieb, der inzwischen zu einem Bauunternehmen heran gewachsen war, in "N.V. Bataafsche Aanneming Mij van Bouw- en Betonwerken v/h Firma J. van der Wal en Zoon" umbenannt. Von dieser Firmierung blieb später noch "Bataafse Aanneming Maatschappij" und danach die Abkürzung "BAM" stehen. Seit 1990 trägt das Unternehmen ausschließlich den Namen "BAM".
"Bataafse" heißt zu deutsch "Bataver". Damit wird ein westgermanischer Volksstamm bezeichnet, der sich etwa im 1. Jahrhundert nach Christus in den heutigen Niederlanden angesiedelt hat.
Eines der ersten großen Projekte des Firmengründers Van der Wal war der Bau der Firmenzentrale der Bataver Petroleum Gesellschaft in Den Haag. Nach der Fertigstellung des Baus floss der Name in die Firmierung mit ein. Der Begriff "Aanneming" lässt sich am ehesten mit dem Wort "Bauunternehmen" übersetzen und "Maatschappij" bedeutet "Gesellschaft".
Heute gehört die Royal BAM Group mit rund 27.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von über 8 Milliarden Euro zu den führenden Baukonzernen Europas. Mit der neuen BAM Deutschland AG setzt der Konzern auch weiterhin auf den deutschen Markt und stärkt durch die Fusion zweier kompetenter Unternehmen die Position im Schlüsselfertigbausegment.