Klinikum Frankfurt Höchst, Frankfurt

Neubau einer Klinik der höchsten Versorgungsstufe neben dem Bestandskrankenhaus (in Betrieb), welches nach Fertigstellung geschlossen wird. Die neue Klinik Frankfurt Höchst ist Pilotprojekt und wird als erstes Krankenhaus im Passivhausstandard errichtet.

Der Gesamtgrundriss ist trapezförmig mit einer groben Länge von 143 m sowie Seitenlängen von 121 m bzw. 86 m auf der kürzeren Seite. Das 6. OG ist ein reines Technikgeschoss und füllt nicht die gesamte Grundrissfläche aus. In den Ebenen 05 bis 03 befinden sich überwiegend Bettenstationen für ca. 670 Betten. Durch Lichthöfe sowie Gebäudeeinschnitte ergibt sich eine „kammartige" Struktur.

Die Stationen sind durch eine Magistrale in Gebäudelängsrichtung in Gebäudemitte miteinander verbunden. Im Magistralenbereich befinden sich die Haupterschließungskerne. In diesem Bereich erstrecken sich großzügige Lufträume die vom EG bis ins 5.OG reichen.

In der Ebene E02 sind in erster Linie haustechnische Anlagen, zentrale und diagnostische Einrichtungen sowie die Geriatrie untergebracht. Die Funktionsbereiche des Krankenhauses (10 OP's, Hybrid-OP, Intensivstationen, Ambulanz, Radiologie, Onkologie, Notfallversorgung, Geriatrie, Frauenheilkunde und Kinderklinik, HNO, Urologie und Kardiologie und Tagesklinik.) befinden sich im EG und 1.OG.

Das Untergeschoss ist als Teilunterkellerung durch weitere Technikflächen und die Lagerlogistik belegt.

 

Leistung BAM Deutschland

Zu den Leistungen gehören Teilabbruch, Ausführungsplanung, Fassade (WDVS, Holz-Alu-Fenster, P/R-Fassade Höfe + Magistrale), Dachbegrünung, Betonkernaktivierung Bettengeschosse, ca. 50 dezentrale RLT-Geräte, med. Einbauten und Geräte (ohne Großgeräte), Außenanlagen (Wege, Grünflächen, Höfe), Hubschrauberlandeplattform.

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