Fachgerichtszentrum, Hannover

Im Neubau des Fachgerichtszentrum in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof Hannover wurde Platz geschaffen für das Niedersächsische Finanzgericht, das Landesarbeitsgericht Niedersachsen, das Arbeitsgericht Hannover, das Sozialgericht Hannover und das Verwaltungsgericht Hannover. Insgesamt ca. 400 Bedienstete haben hier ihren neuen Arbeitsplatz. 

Der Neubau wurde über ein Brückenbauwerk über die Leonhardtstraße mit dem benachbarten, historischen Amtsgerichtsgebäude verbunden, welches seinerseits bereits durch Brücken über die Augustenstraße und den Volgersweg mit dem neuen Amtsgerichtsgebäude sowie dem Landgericht und der Staatsanwaltschaft Hannover verbunden ist. Auf diese Weise sowie durch gemeinsame Einrichtungen und Dienste ist ein leistungsfähiges und zugleich bürgernahes Justizzentrum in der Mitte von Hannover entstanden.

Der Neubau Fachgerichtszentrum Hannover versteht sich als klassische Blockrandbebauung mit zwei Innenhöfen, die für die notwendige natürliche Belichtung und Belüftung der Räume sorgen. Er verfügt über ein Untergeschoss, 4 Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss. Damit fügt er sich maßstäblich in den Straßenraum der Augusten-, Leonhardt-, Hinüber- und Ferdinandstraße und der weiteren Umgebung ein. Die vertikal anmutende Fassadengestaltung harmoniert mit dem ebenfalls vertikal geprägten Fassadenbild des historischen Amtsgerichts. In Verbindung mit dem gewählten beigegrauen Klinker, der die Steinfarbe der Risaliten und Pilaster des Amtsgerichts zitiert, fügt sich der Neubau harmonisch in das Gesamtensemble ein.

 

Leistung BAM DE

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