ESO Garching, München

Ar­bei­ten un­term fun­keln­den Ster­nen­him­mel - das ist für vie­le ein Traum. Für die Mit­ar­bei­ter der ESO in Gar­ching ist es Wirk­lich­keit. Im Haupquar­tier der "Eu­ro­pean Or­ga­ni­sa­ti­on for As­tro­no­mi­cal Re­se­arch in the Sou­thern He­mi­s­phe­re" sind drei neue Bü­ro­ge­bäu­de und eine For­schungs­ein­heit ent­stan­den, de­ren Ar­chi­tek­tur an schwe­ben­de Un­ter­tas­sen er­in­nert.

Mit dem Neu­bau er­wei­tert ESO ih­ren Stand­ort in Gar­ching. Da­mit re­agiert sie auf die ste­tig wach­sen­de An­zahl von Mit­ar­bei­tern. Der Neu­bau ist die Wie­ge je­ner tech­no­lo­gi­schen In­no­va­tio­nen, die Vor­aus­set­zung sind für zu­kunfts­ori­en­tier­te Pro­jek­te wie das Eu­ro­pean Ex­tre­me­ly Lar­ge Te­le­scope. Der neue Cam­pus ist ein we­sent­li­cher Schritt zur Wei­ter­ent­wick­lung des For­schungs­stand­orts.

Der neue Ver­wal­tungs­bau ber­her­bergt ne­ben Bü­ros auch Se­mi­nar­räu­me und ei­nen Hör­saal. Das grund­sätz­li­che Raum­kon­zept ba­siert auf der Kom­mui­ka­ti­on sämt­li­cher Mit­ar­bei­ter mit­ein­an­der und der In­ter­ak­ti­on mit der um­ge­ben­den Na­tur. Da­her wur­den ei­ner­seits gro­ße Fens­ter­flä­chen ge­schaf­fen, an­de­rer­seits eine Viel­zahl von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­flä­chen.

Nach dem Ent­wurf des Ar­chi­tek­tur­bü­ros Auer+We­ber+As­so­zi­ier­te greift der Bü­ro­neu­bau die schwung­vol­le Form der Be­stands­bau­ten auf. Spek­ta­ku­lär scheint er ohne Stüt­zen über dem Bo­den zu schwe­ben. Die ge­schwun­ge­nen Fas­sa­den mit sä­ge­zahn­ar­tig an­ge­ord­ne­ten Fens­tern um­schlie­ßen die Bau­kör­per. Ent­lang der kur­vi­gen Ge­bäu­de­kon­tur be­fin­den sich die Ein­zel­bü­ros mit den raum­ho­hen Fens­tern. Sie ge­wäh­ren ei­nen of­fe­nen Aus­blick in die wei­te Land­schaft. We­gen der Nähe zum Na­tur­schutz­ge­biet wur­de für die Fas­sa­de eine Vo­gel­schutz­ver­gla­sung ver­wen­det. So ge­lingt es bau­lich her­vor­ra­gend, so­wohl den Grün­gür­tel süd­lich des For­schungs­camps als auch den ex­tro­ver­tier­ten Cha­rak­ter des be­ste­hen­den Haupt­ge­bäu­des zu re­spek­tie­ren. Eine Brü­cke ver­bin­det be­ste­hen­de und neue Ar­chi­tek­tur. Un­ter­halb der Brü­cke sind Er­ho­lungs­be­rei­che für die Mit­ar­bei­ter an­ge­legt. In un­mit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft zum Bü­ro­kom­plex liegt das kreis­run­de, zwei­ge­schos­si­ge For­schungs­ge­bäu­de mit der gro­ßen Mon­ta­ge­hal­le. Die Fahr­zeu­ge wer­den rund um die Ge­bäu­de ge­parkt, um­ge­ben von ei­ner groß­zü­gi­gen Au­ßen­an­la­ge.

 

Leistung BAM DE

Die Leis­tung von BAM be­inhal­tet die schlüs­sel­fer­ti­ge Er­rich­tung der Bü­ro­ge­bäu­de für 270 Mit­ar­bei­ter mit Vor­trags­sä­len, Be­spre­chungs­räu­men und Ca­fe­te­ri­en so­wie ei­nes se­pa­ra­ten For­schungs­ge­bäu­des. Auch er­stell­te BAM die kom­plet­ten Au­ßen­an­la­gen und ein Bio­top.