Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin

Bil­dung und For­schung! Das an der Spree im Zen­trum der Haupt­stadt ge­le­ge­ne, 173 Me­ter lan­ge Mi­nis­te­ri­ums­ge­bäu­de tut al­les, um sei­nem The­ma ge­recht zu wer­den. Sein weg­wei­sen­des, mit „Gold“ aus­ge­zeich­ne­tes Nach­hal­tig­keits­kon­zept, die mo­der­nen Bü­ro­räu­me so­wie sei­ne in­spi­rie­ren­de At­mo­sphä­re sor­gen da­für, dass ihm das auch ge­lingt.

Die vom Ar­chi­tek­tur­bü­ro „Hein­le, Wi­scher und Part­ner“ ent­wi­ckel­te Ge­stal­tung des Neu­baus ori­en­tiert sich am Leit­bild der Spree­bo­gen­be­bau­ung. Der So­li­tär be­ru­higt als Bin­de­glied der Ufer­be­bau­ung das he­te­ro­ge­ne städ­ti­sche Um­feld mit sei­ner durch­ge­hen­den Trauf­li­nie und der kla­ren Fas­sa­den­struk­tur. Der Ein­gangs­be­reich wird durch eine Staf­fe­lung von öf­fent­li­chem, halb­öf­fent­li­chem und pri­va­tem Raum de­fi­niert. Im In­ne­ren steht die Auf­ent­halts­qua­li­tät der Bü­ros im Vor­der­grund. Die brüs­tungs­freie Fas­sa­de er­mög­licht ei­nen frei­en Blick vom Schreib­tisch aus in den Stadt­raum.

Zum Bahn­damm hin öff­nen sich die In­nen­hö­fe des Mi­nis­te­ri­um­ge­bäu­des und er­lau­ben eine Sicht­be­zie­hung in den nörd­li­chen Stadt­raum. Als zen­tra­ler An­lauf­punkt dient der Haupt­zu­gang, der sich der In­nen­stadt zu­wen­det. Von der an­de­ren Sei­te aus sieht man auf das ge­gen­über­lie­gen­de Kanz­ler­amt.

Die frü­her auf drei Stand­or­te ver­teil­ten Ber­li­ner Be­schäf­tig­ten des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums - rund 350 Bü­ro­ar­beits­plät­ze - ar­bei­ten erst­mals dau­er­haft zu­sam­men. Die mo­der­nen, kon­se­quent bar­rie­re­frei­en Bü­ro­räu­me er­öff­nen den Blick auf ru­hi­ge In­nen­hö­fe und auf die Spree. Ne­ben dem Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um wer­den auch Tei­le des Bun­des­kanz­ler­amts und des Fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­ums zu den Mie­tern ge­hö­ren. Das Mi­nis­te­ri­um ist für ins­ge­samt 1000 Mit­ar­bei­ter kon­zi­piert.

Leistung BAM Deutschland

Die Leis­tung von BAM er­streckt sich über die Fi­nan­zie­rung, Pla­nung, Er­rich­tung so­wie den Be­trieb des Ob­jek­tes über eine Lauf­zeit von 30 Jah­ren. Es han­delt sich hier­bei um das ers­te zi­vi­le Bun­des­ge­bäu­de, dass der Bund in öf­fent­li­cher-pri­va­ter Part­ner­schaft ge­baut hat. Der Kos­ten­vor­teil der PPP-Rea­li­sie­rung ge­gen­über ei­ner kon­ven­tio­nel­len Ei­gen­rea­li­sie­rung liegt bei 9,5%.