Projektfortschritt an der Uniklinik Jena

2 Juni 2020 15:59

Die Bauarbeiten an der Uniklinik in Jena gehen weiter ihren Gang. Obwohl Corona auch hier zu spüren ist, geht es gut voran.

Der Rohbau ist fertiggestellt und der Ausbau hat begonnen, die Bauarbeiten verlaufen nach Plan. Arbeitssicherheit und Gesundheit stehen bei BAM Deutschland nicht nur in der aktuellen Situation an erster Stelle. Die Maßnahmen bezüglich Abstand, Schutz und Hygiene sind am Projekt weiter verschärft worden, um die Mitarbeiter bestmöglich zu schützen.

In allen an das Baufeld angrenzenden Gebäuden läuft der Klinikbetrieb indes weiter. Auch zum Schutz der Patienten konnte BAM Deutschland ihren Beitrag leisten. Um auf einen möglichen Zuwachs an Corona-Patienten vorbereitet zu sein, hat das Universitätsklinikum Jena die Aufnahmekapazitäten seiner Zentralen Notfallaufnahme im April erweitert. Mit Hilfe von BAM Deutschland wurde eine Corona Notfallstation aus BAM Containern vor der Uniklinik errichtet. Bisher mussten die Container noch nicht zum Einsatz kommen, sie werden aber vorerst betriebsbereit gehalten, um im Ernstfall einsatzbereit zu sein. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass auch bei steigenden Fallzahlen alle Notfallpatienten angemessen versorgt werden können.

Das Gebäude A5 des Neubaus der Uniklinik Jena ist der letzte Teil der Bauarbeiten und ermöglicht durch seine Anbindung an die Bestandsgebäude eine moderne Infrastruktur für das neue akademische und medizinische Zentrum in Jena-Lobeda. Auf sechs Ebenen werden insgesamt 470 Räume zur Verfügung stehen. Beherbergen wird das Gebäude die Kliniken für Strahlentherapie und Radioonkologie, Geriatrie, Dermatologie, ein Schlaflabor, eine zusätzliche Intensivstation, zwei Allgemein-Pflegestationen, die psycho-onkologische Tagesklinik sowie Räumlichkeiten für Forschung und Lehre.