Bald kann hier die Zukunft einziehen

7 Juli 2016 11:44 - BAM Deutschland AG

Eine wichtige Etappe auf dem Weg zur schlüsselfertigen Übergabe ist gemeistert. Neben dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin steht der nun fertige  Rohbau des „Haus der Zukunft“. Am Montag, den 4. Juli konnte nach nur zwei Jahren Bauzeit  ‒ 1.400 t Stahl und 8.500 m³ Beton wurden dabei verbaut ‒ Richtfest gefeiert werden.


Dr. Markus Koch, Vorstand von BAM Deutschland, beim Richtfest des „Futuriums“; die Festansprache hielt Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Das Richtfest bot den passenden Rahmen zur Verkündung des neuen Namens: „Futurium“ wird das Haus in Zukunft heißen; ein Name, so die Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, der auch international verstanden werde. Der Name ist Programm - und die Anforderungen an eine innovative Bauweise und eine langfristig hohe Energieeffizienz dementsprechend hoch. So forderte nicht nur die außergewöhnliche Baukonstruktion das Know-how des Bauteams, sondern auch das ausgeklügelte Energiekonzept, das die Nutzung regenerativer Energie vorsieht. Ein Latentwärmespeicher im Gebäudeinnern veranschaulicht Besuchern die gespeicherte Energiemenge durch wechselnde Transparenz.

Forum für Austausch

Die Idee zu einem Ausstellungsgebäude, das sich mit den Belangen der Zukunft befasst, entsprang einer Projektinitiative von Wirtschaft, Forschung und Entwicklung. Das „Futurium“ soll ein lebendiges Forum für den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und der breiten Öffentlichkeit werden. Das Gebäude beinhaltet Bereiche für Dauerausstellungen, Veranstaltungen und sogar einen Reallabor zum Experimentieren und Veranschaulichen innovativen Entwicklungen. Besucher sollen sich hier mit der Zukunft auseinandersetzen und mitgestalten dürfen.

Das „Futurium“ ist zentral gelegen und über eine optimale Verkehrsanbindung gut zu erreichen. Ein großflächiger Platz vor dem Haus und öffentlich zugängliche Bereiche im Innern laden zum Besuchen und Verweilen ein. Die prominente Lage an der Spree, in Sichtlinie zum Bundeskanzleramt am gegenüberliegenden Ufer und die direkte Nachbarschaft zum Bundesministerium für Bildung und Forschung spiegeln in städtebaulich idealer Weise die verbindende Funktion und gesellschaftliche Bedeutung des Gebäudes wider.

Einen Vorgeschmack auf die künftigen Ausstellungen bekamen die Besucher der Nacht der Wissenschaft bereits am 11. Juni 2016. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Workshops angeboten und Raum für Austausch und Diskussionen geschaffen. Das Programm weckte großes Interesse für das Projekt innerhalb der Bevölkerung. Die Eröffnung des „Futuriums“ ist für 2017 geplant.