Reibungsloser Betrieb bei JVA Bremervörde

21 Juni 2016 11:38 - BAM Deutschland AG

Seit Mai 2013 befindet sich die JVA Bremervörde im Regelbetrieb. Das neue Projekt der JVA in Niedersachsen sorgte im Vorfeld für großes Aufsehen, da das Projekt ein PPP-Projekt und somit teilprivatisiert ist. Nun wurden die Daten der ersten drei Jahre seit Inbetriebnahme ausgewertet.

Kostenrahmen eingehalten

Innerhalb dieser kurzen Zeit ist es dem privaten Partner gelungen, die versprochenen Werte der Kosten zu unterbieten. „Bezogen auf die im Haushalsplan für die Jahre 2013 bis 2038 ausgebrachte Verpflichtungsermächtigung, sind die Ausgaben in den abgeschlossenen Haushaltsjahren 2013 bis 2015 planmäßig verlaufen," erklärt das niedersächsische Justizministerium. Es konnten also alle finanziellen Zielvorgaben eingehalten werden. Außerdem kann eine überdurchschnittliche Beschäftigungsquote von etwa 80% bei den Insassen verzeichnet werden.

Gute Kooperation

Die Organisation zwischen privaten und hoheitlichen Mitarbeitern funktioniert tadellos und wird durch mehrere Maßnahmen geregelt. So erfolgt beispielsweise eine gemeinsame periodische Auswertung, um die Erfüllung des Solls zu überprüfen. Auch die grundsätzliche Einweisung aller Mitarbeiter in die Abläufe und der daraus resultierende Informationsstandard der Mitarbeiter der JVA tragen zum Erfolg bei.

„Bei einer Übernahme der Gefangenenbeschäftigung in die hoheitliche Verantwortung wären dem Land höhere Kosten entstanden", erläutert das Justizministerium und attestiert der BAM gute Ergebnisse. Innerhalb von nur drei Jahren konnten die anfänglichen Zweifel durch die guten Beschäftigungsverhältnisse, die hohe Auslastung und den reibungslosen Betrieb widerlegt werden.