Grundsteinlegung für eine Medizin der Zukunft

11 März 2016 10:09 - BAM Deutschland AG

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) hat heute am Campus Kiel den Grundstein für die Medizin der Zukunft gelegt. Mit einem Tag der offenen Tür ist gleichzeitig der Interimsbau des Mutter-Kind-Zentrums eingeweiht worden. Bei den Klinikbauten am UKSH handelt es sich um einen der größten klinischen Bauvorhaben Europas. Allein der geplante Neubau am Campus Kiel hat eine Größe von 70.000 m² BGF.

Bildunterschrift: Ministerpräsident Torsten Albig, Mag. Gottfried Koos, Mitglied Vorstand VAMED AG Wien, Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer, Dipl.-Ing. Alexander Naujoks, Vorstandsvorsitzender BAM Deutschland AG und Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH (v.l.).

Für das Projekt verantwortlich ist das Konsortium BAM/VAMED. Das Ziel ist, die baulichen Voraussetzungen für eine zukunftsweisende Forschung und Lehre zu schaffen und die medizinische Maximalversorgung der Menschen in Schleswig-Holstein sicherzustellen.

Der Neubau des Campus Kiel soll die bisher auf verschiedene Gebäude verteilten medizinischen Bereiche des Klinikums in einem Zentralkomplex zusammenschließen. Das Baukonzept sieht kürzere Wege für Patienten und Mitarbeiter vor. Denkmalgeschützte Klinikbereiche bleiben erhalten und werden in die neue Struktur integriert.


Inmitten des Campus Kiel befindet sich der Interimsbau, der aus einzelnen werkseitig vorgefertigten Modulen aufgebaut ist.

Eine besondere Herausforderung stellen Bauarbeiten während des laufenden Klinikbetriebs dar. Als flexible Lösung für Anpassungen innerhalb des sich ändernden Bauprozesses setzt BAM Modulbauweise ein. Die werkseitig modernst ausgestatteten Raummodule lassen sich nach Bedarf auf- und abbauen und zu Gebäudekomplexen miteinander verbinden, so auch beim Interimsbau für Frauenheilkunde am Campus Kiel. „Im Rahmen des Masterplans entsteht am UKSH eines der modernsten Mutter-Kind-Zentren. Aber bereits der Interimsbau bietet optimale Bedingungen für die Versorgung unserer Patientinnen und wir freuen uns, jetzt starten zu können“, sagte Prof. Dr. Nicolai Maass, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Campus Kiel.