Fachgerichtszentrum in Hannover offiziell eröffnet

1 Oktober 2015 15:36 - BAM Deutschland AG

Der Bau des Fachgerichtszentrums Hannover – eines weitläufigen Gebäudekomplexes in der Innenstadt - ist im geplanten Zeit- und Kostenrahmen geblieben. „Ich bin sehr zufrieden, dass die zeitlichen und finanziellen Vorgaben eingehalten worden sind“, sagte die niedersächsische Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz.

Fünf Fachgerichte, die bisher über die gesamte Stadt verteilt waren, sind nun, nach nur zwei Jahren Planung und Bauzeit, in einem zentralen Gebäude zusammengefasst: Arbeits- und Landesarbeitsgericht, Sozial- und Verwaltungsgericht Hannover und das Niedersächsische Finanzgericht. Am 1. Oktober 2015 feierten 120 Gäste die offizielle Eröffnung. Viel Lob gab es besonders für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten.

BAM Deutschland setzte die Pläne des Architekturbüros Hentrich-Petschnigg & Partner um. Das Gebäude ist in öffentliche und dem Publikum nicht zugängliche Bereiche unterteilt. Das Erdgeschoss mit insgesamt 23 Sitzungssälen steht dem Publikum offen. Es vereint in sich alle Funktionen eines öffentlichen Bereichs wie Empfang, Wartezonen, Besprechungs- und Mediationsräume. Vorbildlich ist die barrierefreie Ausgestaltung des Gebäudes: tastbare Elemente an Wänden und Boden weisen Sehbehinderten den Weg, elektronische Anzeigetafeln verkünden die Sitzungstermine. Für natürliche Beleuchtung der Räume sorgen zwei Innenhöfe. Der Neubau ist über eine verglaste Brückenpassage mit dem benachbarten historischen Amtsgerichtsgebäude verbunden, welches seinerseits durch Brücken mit weiteren Gerichtsgebäuden verbunden ist. Durch die kurzen Wege und infrastrukturelle Vernetzung baut Hannover langfristig auf Zeitgewinn und Kosteneffizienz.